Es muss nicht immer Sport sein: Wandern dient der Gesundheit!

Es muss nicht immer Sport sein: Wandern dient der Gesundheit!

Zweimal wöchentlich Wandern steigert die Gesundheit |
Foto: fotolia – Kurhan

Auch das stark im Trend liegende Wandern hat positive Effekte auf die Gesundheit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband (DWV) zum gesundheitsorientierten Wandern: Ein Plus an Wohlbefinden und Gesundheit stellte sich schnell ein.

Untersucht wurden neben einer Reihe gesundheitsbezogener Aspekte, die Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie das Wohlbefinden von Personen, die sieben Wochen zweimal wöchentlich ca. 90 Minuten an so genannten Gesundheitswanderungen teilgenommen haben. Gesundheitswanderungen sind durch physiotherapeutische Übungen aufgelockertes Wandern, die nach dem zertifizierten Konzept des DWV von Gesundheitswander-Führern angeboten werden.

Gesundheit steigern mit Wandern

Die Studienteilnehmer der aktiven Gruppe steigerten nicht nur Koordination und Ausdauer, sie konnten auch die Gesundheit steigern, indem sie Körpergewicht, Körperfett und Blutdruck im Vergleich zu den inaktiven Personen der Kontrollgruppe maßgeblich verringerten. Laut Studienleiter Professor Hottenrott war insbesondere die Verringerung des Blutdrucks in der Wandergruppe so deutlich nicht zu erwarten: „Der systolische Wert fiel durchschnittlich von 151 auf 142, der diastolische Wert von 92 auf 84. Diese Veränderung hat positive Wirkungen auf die Gesundheit.“ Das Konzept und die Ausbildung zum zertifizierten Gesundheitswandern wurden vom DWV und der Fachhochschule Osnabrück, Fachbereich Physiotherapie, vor rund zwei Jahren entwickelt.
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