Dauererkältung – was tun?

Eine Dauererkältung kann Ursache für Folgeerkrankungen wie Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) oder Bronchitis sein.

Nicht richtig auskuriert, kann eine Bronchitis chronisch werden. | Bild: Africa Studio- Fotolia

Eine gute Woche braucht unser Immunsystem, um mit Erkältungsviren fertig zu werden. Ist die Abwehr geschwächt oder bleibt keine Zeit zum Auskurieren, kann ein Schnupfen chronisch werden oder aus dem grippalen Infekt auf Dauer eine chronische Erkältung entstehen. Starke Medikamente sind bei einer Dauererkältung nicht unbedingt nötig. Auch Hausmittel und Naturheilkunde können die Beschwerden lindern.

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Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage, heißt es im Volksmund. Und das entspricht weitestgehend dem klassischen Verlauf und der Dauer einer Erkältung: Die Inkubationszeit beträgt häufig ein bis drei Tage, gefolgt von zwei bis drei Tagen, an denen Erkältete leiden und sich eine Phase anschließt, in der es zwar schon besser geht, die Erkrankung aber noch nicht vollständig abgeklungen ist. Natürlich sind nicht alle Betroffenen immer neun Tage erkältet. Manchmal beginnt es sehr schnell und ist genauso schnell wieder vorbei. Handelt es sich um eine schwere Erkältungsform oder ist das Immunsystem geschwächt, kann die Erkrankung auch wesentlich länger dauern.

Ursachen einer Dauererkältung

Befällt ein Erkältungserreger die Schleimhäute der oberen Atemwege, wird das Immunsystem aktiv. Um die Vermehrung der Viren zu stoppen, werden Immunbotenstoffe freigesetzt und eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Und das bekommen wir in Form von Erkältungsbeschwerden zu spüren. Bis Immunzellen Substanzen, sogenannte Antikörper bilden, die exakt zu dem jeweiligen Erkältungsvirus passen, vergeht in der Regel eine Woche. Dauert die Erkrankung länger als zwei Wochen, kann das verschiedene Ursachen haben. Diese werden im Folgenden dargestellt:

Art der Erreger

Es gibt nicht nur einen Erkältungsvirus, sondern sehr viele Virusarten mit zahlreichen Subspezies können eine Erkältung auslösen. Häufig verursachen Rhino-, Corona-, Entero- und Respiratory-Syncytial-Viren (RSV) Erkältungen. In der Regel schädigen diese Viren unseren Körper nicht ernsthaft. Sie werden deshalb den banalen Krankheitserregern zugeordnet. Dennoch sind einige Virusarten aggressiver als andere. Somit hängt die Dauer und Schwere einer Erkältung auch davon ab, welcher Erreger die Ursache ist. So kommt man einmal mit ein, zwei Tagen Schnupfen davon, ein anderes Mal zieht einen der Infekt für mehrere Tage aus dem Verkehr. Es kann auch sein, dass auf eine Erkältung nahtlos die nächste folgt, so dass es sich bei einer vermeintlichen Dauererkältung um einen wiederkehrenden Infekt handelt. In Ausnahmefällen kann sich aus einer Erkältung auch eine chronische Erkrankung entwickeln. Davon sprechen Mediziner, wenn die Erkältung länger als drei Monate andauert.

Geschwächtes Immunsystem

Ist das Immunsystem geschwächt, haben Viren „ein leichtes Spiel“. Sie können sich rasant vermehren und im Körper schnell ausbreiten. Da ein geschwächtes Immunsystem länger braucht, um den Krankheitserregern den Garaus zu machen, kann dann die Erkältung heftiger verlaufen und länger dauern. Doch was schwächt das Immunsystem? Kurz gesagt: Alles, was dem Organismus nicht gut tut. Dazu gehören Schlafmangel und Stress ebenso wie einseitige Ernährung, Alkohol, Nikotin und zu wenig Bewegung. Aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. bei Rheuma, Multipler Sklerose oder anderen Autoimmunerkrankungen) kann das Immunsystem schwächen.

Falsches Verhalten

Halsschmerzen, Schnupfen sowie Husten und Heiserkeit sind lästig, doch richtig krank und schlecht fühlt man sich bei einer Erkältung oft nicht. Wer dann so weitermacht als sei er gesund, riskiert einen komplizierteren und damit auch längeren Verlauf der Erkrankung. Um die Heilung zu fördern, sollte man in Beruf und Freizeit „einen Gang runterschalten“ und auf Sport, Rauchen und Alkohol solange verzichten, bis man wieder richtig gesund ist.

Superinfektion

Auch Bakterien können die bereits geschädigte Schleimhaut infizieren. Das Immunsystem muss dann an zwei Fronten kämpfen und ist mit dieser Doppelbelastung häufig überfordert. Insbesondere bei übel riechendem/schmeckendem, gelblich-grünem Schleim oder hohem Fieber muss an eine bakterielle Superinfektion gedacht werden. In diesem Fall ist ein Arztbesuch erforderlich. Eine Behandlung mit Antibiotika kann bei einer bakteriellen Superinfektion notwendig sein.

Folgeerkrankungen

Wenn sich die Viren im Körper ausbreiten, können sie weitere Krankheiten verursachen. Die häufigste Erkältungsfolge ist eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Sie entsteht, wenn die Erreger von der Nase in die Nasennebenhöhlen vordringen und dort eine Entzündung mit dem typischen Druckgefühl in Stirn- und Wangenbereich verursachen. Mitunter gelangen die Erreger bis in die Bronchien. Dann können mit Husten, Brustschmerzen und Auswurf die typischen Symptome einer akuten Bronchitis auftreten. Wenn Sie diese Anzeichen bei sich beobachten, ist ein Arztbesuch erforderlich.

Was hilft bei einer Dauererkältung?

Bei Entzündungen des Nasen-Rachenraumes und der Nasennebenhöhlen hilft  Sinusitis Hevert SL. Die Tabletten haben eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung auf die betroffene Schleimhaut. Sie erleichtern das Abfließen gestauten Sekrets und lindern Begleitsymptome wie Zerschlagenheitsgefühl, Kopfschmerzen, Nies- und Juckreiz. Durch die Kombination von elf sorgfältig aufeinander abgestimmten naturheilkundlichen Arzneistoffen ist es sowohl zur Behandlung von akutem Schnupfen als auch chronischer Sinusitis geeignet. Bereits Säuglinge ab dem 6. Lebensmonat können mit Sinusitis Hevert SL behandelt werden.

Darüber hinaus können die Symptome einer Erkältung auch mit Contrainfect Hevert Erkältungstabletten gelindert werden. Das naturheilkundliche Arzneimittel steigert die körpereigenen Abwehrkräfte und bessert die Beschwerden bei Erkrankungen der oberen Atemwege.

Wenn ein Infekt länger als zwei Wochen andauert, sollte die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden. Das gilt auch bei besonders starken Beschwerden oder dem Verdacht auf eine Superinfektion beziehungsweise Folgeerkrankung der Erkältung.

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