Durch richtige Ernährung Haarausfall behandeln

Vitamin-B-Mangel kann ein Auslöser von Haarausfall sein.

Da ein Vitamin-D-Mangel zu Haarausfall führen kann, sollte ordentlich Sonnenlicht und somit Vitamin-D getankt werden. | Bild: drubig-photo – Fotolia

Für Shampoos, Kuren und Stylingmittel geben die Deutschen jährlich 2,8 Milliarden Euro aus. Oftmals wirken die Mittel jedoch nur oberflächlich. Wirklich gesundes und damit schönes Haar kommt jedoch von innen. Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen beugt zum Beispiel Haarausfall vor. Ausschlaggebend ist die Ernährung. Auslöser von Haarausfall können auch ein Vitamin-B- oder ein Vitamin-D-Mangel sein.

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Dünnes, kraftloses Haar – neben falscher Pflege, Stress und Krankheiten kann auch eine falsche Ernährung die Ursache für eine weniger üppige Mähne sein. Wer das Problem an der Haarwurzel packen möchte, sollte sich deshalb mit seiner Nährstoffversorgung auseinandersetzen. Denn für die Produktion von täglich ca. 40 Meter Haaren pro Kopf brauchen die Haarzellen jede Menge Nährstoffe. Bei einer einseitigen Ernährung und Crash-Diäten hungert das Haar praktisch mit. Die Zellteilung geht zurück und die Wachstumsphase des Haares verkürzt sich – es fallen mehr Haare aus als nachwachsen. Mögliche Ursache: Eiweiß- oder Eisenmangel zum Beispiel bei Verzicht auf Fleisch, Fisch und Eier, etwa im Rahmen einer veganen Ernährung. Mit der richtigen Kombination der Lebensmittel kann aber auch eine rein pflanzliche Ernährung den Eisen- (Eisenversorgung bei veganer Ernährung) und Proteinbedarf (Pflanzliche Proteinlieferanten) decken.

Haarausfall: Ursachen

Andogenetischer Haarausfall ist erblich bedingt und kommt auch bei Frauen vor. Die Haarausfall-Ursache sind meist Hormonschwankungen.

Erblicher oder androgenetischer Haarausfall kommt bei Männern, häufig aber auch bei Frauen vor. Ursache für diesen Haarausfall sind meist Hormonschwankungen. | Bild: LIGHTFIELD STUDIOS – Fotolia

Grundsätzlich gibt es verschiedene Ursachen für Haarverlust. Allen voran steht die erbliche Variante, auch androgenetischer Haarausfall genannt. Dieser betrifft vor allem Männer, kann aber auch bei Frauen vorkommen. In beiden Fällen liegt eine Veränderung des Hormonhaushaltes zugrunde, wodurch Haare und Haarfolikel dünner werden. Neben dem androgenen Haarausfall gibt es weitere Ursachen, wie etwa eine gestörte Schilddrüsenfunktion, Eisenmangel, Diabetes, Medikamente wie ACE-Hemmer oder Betablocker sowie eine Chemo- oder Strahlentherapie. Die Ursachen für einen kreisrunden Haarausfall sind noch nicht hinreichend geklärt. Es liegt dabei eine Autoimmunkrankheit vor, durch die sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen richtet. Eine von vielen Menschen wenig beachtete Ursache für Haarausfall sind falsche und einseitige Ernährungsweisen.

Welche Vitamine helfen bei Haarausfall?

Vitamine, die vor Haarausfall schützen, sind zum Beispiel Folsäure sowie Vitamin A, C und E.

Ein Vitamin-D-Mangel verändert die Wachstums-, Ruhe- und Ausfallphase des Haares und kann auf diese Weise zu Haarausfall führen. | Bild: jedi-master – Fotolia

Welche Vitamine vor Haarausfall schützen, ist natürlich bekannt. Ein paar Beispiele: Omega-3-Fettsäuren, Zink, Niacin (B3), Pyridoxin (B6), Cobalamin (B12), Folsäure, Vitamin A, C und E. Dazu Aminosäuren sowie Spurenelemente und Mineralstoffe. In Nahrungsmitteln ausgedrückt heißt das Vollkorn statt Weißmehl, Obst und Gemüse in allen Farben sowie regelmäßig fetter Seefisch oder vegane Omega-3-Quellen wie Lein-, Borretsch- oder Hanföl. Bei vegetarischer oder veganer Ernährung gilt es einen Mangel an Vitamin B12 zu vermeiden, das in Pflanzenkost so gut wie nicht vorkommt. Eine Alternative sind entsprechend angereicherte Lebensmittel (z.B. Fleischersatzprodukte und Pflanzendrinks) oder spezielle Ergänzungspräparate, die im Idealfall auch noch das für den Haarwuchs wichtige Vitamin Folsäure enthalten (z.B. Vitamin B12 Hevert plus Folsäure-Hevert). Bei Vitamin F-Mangel verliert das Haar an Glanz und die Kopfhaut trocknet aus. Gute Quellen für Vitamin F sind Leinsamen-, Hanf-, Walnuss-, Raps-, und Sojaöl.

Bei Haarausfall: Sonnenlicht und Vitaminen

Nicht zuletzt: Vitamin D-Speicher auffüllen. Ein Mangel an dem Sonnenvitamin verändert die Wachstums-, Ruhe- und Ausfallphase des Haares und kann so zu Haarausfall führen. Gegen einen Mangel hilft jetzt wieder die Sonne, da die Haut bei Sonneneinstrahlung Vitamin D selbst bildet. In den Wintermonaten kann man entweder mit fischreicher Ernährung (besonders reich an Vitamin D3 sind Hering oder Lachs, insbesondere die Fischleber) oder mit medikamentöser Unterstützung die Vitamin D-Versorgung sicherstellen (z.B. mit Vitamin D3 Hevert Tabletten).
Eine ausgewogene, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung ist also nicht nur für unser Allgemeinbefinden, sondern auch für die Haargesundheit sehr wichtig.

>Sehen Sie hier unser Dossier zum Thema „Vitamin D und Vitamin-D-Mangel“

>Sehen Sie hier unser Dossier zum Thema „Vitamin B12 und Vitamin-B12-Mangel“

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