Bio-Tomaten: Gesünder als normale Tomaten

Tomaten aus Bio-Produktion sind gesund. Mit ihrem hohen Anteil an Polyphenolen könnten sie womöglich vor einigen Formen von Krebs schützen.

Tomaten aus Bio-Produktion sind gesund. Mit ihrem hohen Anteil an Polyphenolen könnten sie womöglich vor einigen Formen von Krebs schützen. | Bild: Tanja – Fotolia

Spanische Forscher verglichen Bio-Tomaten mit herkömmlichen und stellten fest, dass Tomaten aus dem ökologischem Anbau mehr Polyphenole enthalten. Dieses natürliche Mittel gegen Schädlinge, welches die Bio-Tomaten selbst bilden, zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen und soll der Gesundheit zuträglich sein. So kann der Verzehr von Polyphenolen womöglich vor verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einigen Formen von Krebs schützen.

Wie die Forscher in vorangegangenen Studien zeigen konnten, gilt dieser Zusammenhang auch für Bio-Ketchup und Bio-Tomatensaft. Bei der Untersuchung von Tomaten der Sorte Daniela wurden 34 verschiedene phenolische Verbindungen identifiziert. Die Tomaten aus ökologischem Landbau enthielten dabei deutlich mehr dieser zu den Antioxidantien zählenden Schutzstoffe.

Bio-Tomaten: Gesund und womöglich ein Schutz vor Krebsformen

Da im ökologischen Landbau auf Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird, müssen die Pflanzen ihre eigenen Mechanismen aktivieren, um sich vor Nährstoffmangel und Schädlingen zu schützen. Sie bilden mehr Antioxidantien, die als wirksamer Zellschutz gelten. Diesen Zellschutz bieten die Pflanzenstoffe auch dem menschlichen Organismus. So soll der Verzehr von Polyphenolen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einigen Formen von Krebs schützen.



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