Antibiotika bei Erkältungen – bei viraler Infektion die falsche Wahl

Bis zu 90 Prozent der Erkrankungen gehen auf das Konto von Viren. Gegen diese sind Antibiotika wirkungslos, sie bekämpfen nur Bakterien

Bis zu 90 Prozent der Erkrankungen gehen auf das Konto von Viren. Gegen diese sind Antibiotika wirkungslos, sie bekämpfen nur Bakterien. | Bild: nikesidoroff – fotolia

Antibiotika töten Bakterien ab. Gegen Viren können sie nichts ausrichten. Erkältungen entstehen, wenn Viren die Schleimhäute befallen. Bakterien abtötende Medikamente sind dann die falsche Wahl. Sie helfen nicht und belasten den Körper völlig unnötig mit Nebenwirkungen. Eine gute Wahl sind dagegen homöopathische Komplexmittel: Sie fördern die Aktivierung der körpereigenen Abwehr und lindern gleichzeitig verschiedene Erkältungssymptome. Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit oder Husten sind so schneller überwunden.

Viren als Erkältungsauslöser

Kleinkinder erwischt es mit über 10 Infekten im Jahr am häufigsten. Erwachsene erkranken durchschnittlich etwa zwei- bis dreimal im Jahr an einer einfachen respiratorischen Infektion, wie die Erkältung fachsprachlich bezeichnet wird. Bis zu 90 Prozent der Erkrankungen gehen auf das Konto von Viren. Von Geldscheinen, Türgriffen, Computertastaturen gelangen sie über die Hände zu den Schleimhäuten. Neben der Menge – schon 10 bis 30 Viren in der Nase genügen – und deren Virulenz (Schädlichkeit) entscheidet auch der Zustand des Immunsystems darüber, ob man krank wird oder nicht.

Antibiotika töten Bakterien aber keine Viren

Hat einen die Erkältung erwischt, wünscht man sich schnelle Hilfe. Der Irrglaube, dass Antibiotika gegen alle Infekte helfen, ist immer noch weit verbreitet. So glauben einer Befragung der Europäischen Kommission zufolge 48 Prozent, dass Antibiotika etwas gegen Viren ausrichten können. 49 Prozent gaben an, sie würden gegen Grippe und Erkältungen helfen. Doch diese Medikamente töten nur Bakterien ab. Aus diesem Grund können sie bei einer Erkältung kaum etwas ausrichten. Denn die meisten Erkältungen werden durch Viren verursacht. Bakterielle Infektionen kommen zwar manchmal dazu, aber eher selten.

Nebenwirkungen von Antibiotika

Wer zum Arzt geht, kann durchaus für alle Fälle ein Rezept für ein Antibiotikum bekommen, mit dem Hinweis, es erst einzulösen, wenn es nach einer Woche nicht besser geht. Besonders wenn das eigene Kind krank ist oder man im Beruf schnell wieder einsatzfähig sein muss, neigt man dazu, das Rezept schon früher einzulösen. Doch mit dem Einsatz von Antibiotika sollte man vorsichtig sein, da sie zahlreiche Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall oder allergische Reaktionen verursachen können.

Homöopathische Mittel: Alternative zu Antibiotika

Im Allgemeinen bekämpft der Körper eine Erkältung erfolgreich von alleine. Verschiedene Heilmittel oder Medikamente können ihn dabei unterstützen und gleichzeitig die Beschwerden lindern. Bei leichten bis mittelschweren Erkältungen und grippalen Infekten sind homöopathische Arzneimittel eine gute Wahl. Je früher man sie einnimmt – am besten schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung wie Halskratzen oder Niesreiz – desto besser helfen sie. Besonders effektiv sind Komplexmittel (z.B. Hevertotox Erkältungstropfen zur Steigerung der körpereigenen Abwehr, Mato Hevert Erkältungstropfen bei Halsentzündungen und grippalen Infekten, Pulmo Hevert Bronchialcomplex bei Entzündungen der Atemwege mit Husten, Sinusitis Hevert SL bei Schnupfen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen), die auch das Immunsystem mobilisieren. So lässt sich ein Infekt oft noch aufhalten oder zumindest eine „Geht-nicht-weg-Erkältung“ verhindern und durch die Kombination von bewährten Wirkstoffen werden viele Beschwerden gleichzeitig gebessert.

Sehen Sie hier unser Dossier zum Thema Antibiotika



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