Sexuelle Unlust? – Dagegen ist ein Baum gewachsen!

Adieu Tristesse – wieder Freude am Sex
Adieu Tristesse – wieder Freude am Sex | Bild: NDABCREATIVITY – Adobe Stock

33 Prozent der Männer und 46 Prozent der Frauen haben laut der 2020 veröffentlichten GeSiD-Studie (Gesundheit und Sexualität in Deutschland) Probleme mit ihrem Sexualleben. Bei nervös bedingten Störungen der Sexualfunktion können Aphrodisiaka aus der Natur helfen. Eine Pflanze, deren luststeigernde Wirkung mittlerweile als wissenschaftlich belegt gilt, ist der afrikanische Yohimbe-Baum. Das aus seiner Rinde gewonnene Yohimbin kann die sexuelle Vitalität bei Frauen und Männern steigern.

Tristesse im Schlafzimmer. Nur 16 Prozent der Deutschen sind mit ihrem Sexualleben zufrieden. 49 Prozent der Befragten zeigten sich „eher unzufrieden“, 25 Prozent „weniger zufrieden“ und gar 10 Prozent waren „überhaupt nicht zufrieden“. Als Gründe nannten Frauen keine Lust auf Sex, Schmerzen beim Liebesakt und Orgasmus-Schwierigkeiten. Bei Männern belasten vor allem Erektionsstörungen und ein vorzeitiger Samenerguss die sexuelle Aktivität.

Wenn die Lust schwindet

Häufig sind es beruflicher oder privater Stress, Probleme in der Partnerschaft, Leistungsdruck oder Versagensangst, die ein erfülltes Sexualleben beeinträchtigen. Aber auch Erkrankungen können Probleme beim Sex verursachen. Dazu zählen u. a. Zuckerkrankheit (Diabetes), Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Arterienverkalkung (Arteriosklerose), Schilddrüsen- und Krebserkrankungen. Auch Medikamente wie Blutdrucksenker, Psychopharmaka oder Antirheumatika können die Libido vermindern. Bei Frauen führen oft hormonelle Umstellungen, zum Beispiel nach der Geburt eines Kindes oder in den Wechseljahren zu einem Libidoverlust. Lustkiller können auch eine Endometriose1 oder Scheidentrockenheit sein. Auch bei Männern kann es hormonelle Störungen geben. So sinkt mit zunehmendem Alter der Testosteronspiegel. Daneben können Alkoholmissbrauch und starkes Übergewicht zu einem Mangel an dem männlichen Hormon führen. Viele medizinische Ursachen für sexuelle Unlust lassen sich gut behandeln. Bei anhaltendem Libidoverlust, Erektionsstörungen oder Orgasmus-Schwierigkeiten sollten Sie deshalb keine Scheu haben und professionelle ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Suche nach Hilfe bei sexuellen Problemen

Auch in Zeiten von Viagra & Co. geht die Suche nach Präparaten für mehr Lust und Potenz weiter. Eine gute Alternative zu chemischen Potenzmitteln kann die Natur bieten: Das aus der Rinde des in Afrika beheimateten Yohimbe-Baumes stammende Yohimbin fördert die sexuelle Erregbarkeit, hilft bei nervös bedingten Störungen der Sexualfunktion und unterstützt die körperliche Vitalität von Männern und Frauen. „Yohimbin ist eines der ältesten Aphrodisiaka2. Schon die Ägypter haben es zur Potenzsteigerung eingesetzt“, erklärt der Urologe Dr. Haas aus Waldkirch. „Von allen in Deutschland erhältlichen Aphrodisiaka ist Yohimbin wahrscheinlich das wirkungsvollste“. In Studien erwies sich Yohimbin bei sexuellen Problemen als wirksam und wurde gut vertragen.

Wie Yohimbin wirkt

Yohimbin erweitert u. a. die Arterien in der Haut und im Genitalbereich. In Untersuchungen zu Yohimbin wird auch ein gesteigertes Verlangen nach Sex beschrieben, was einer Wirkung von Yohimbin auf das zentrale Nervensystem zugeschrieben wird. Bewährte naturheilkundliche Arzneimittel, die diese Wirkungen nutzen, sind beispielsweise Yohimbin Vitalcomplex (Tropfen) und Libo Hevert Complex (Tabletten). Sie fördern bei seelischen und stressbedingten Störungen der Sexualfunktion die sexuelle Erregbarkeit und unterstützen die körperliche Vitalität. Dabei sind sie sowohl für Frauen wie auch für Männer geeignet. Das enthaltene Yohimbin fördert dabei die Durchblutung im Genitalbereich, wodurch eine Erektion unterstützt und die sexuelle Empfindsamkeit gesteigert wird. Beide Präparate helfen bei sexueller Schwäche und begünstigen ein erfüllteres Sexualleben von Männern und Frauen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte jedoch immer eine ärztliche Abklärung der Ursachen erfolgen, um keine behandlungsbedürftigen Erkrankungen zu übersehen.


1„Von einer Endometriose spricht man, wenn sich Gebärmutterschleimhaut-artige Zellen außerhalb der Gebärmutterhöhle (Cavum uteri) ansiedeln. Die Erkrankung ist zwar gutartig, aber viele Betroffene leiden unter starken Menstruationsbeschwerden, Unterleibsschmerzen zwischen den Regelblutungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie Unfruchtbarkeit.“ (https://www.netdoktor.de/krankheiten/endometriose/)

2Als Aphrodisiaka bezeichnet man Wirkstoffe, die das sexuelle Verlangen steigern. Das Wort leitet sich von Aphrodite ab, der griechischen Göttin der Liebe, der Verführung und Schönheit.