Homöopathie hilft bei Stress und Nervosität – Kapitel 3: Stress und seine Symptome

Gästeblog Bianca Lorenz: 3. Kapitel "Stress und seine Symptome"

Stress und seine Symptome | Foto: fotolia – Yuri Arcurs

Disstress kann viele Folgen und ebenso viele Gesichter haben. Doch die möglichen Anzeichen in der konkreten Stresssituation sind bei allen Menschen gleich: Herzrasen, innere Unruhe, Nervosität, Gereiztheit und Anspannung bis hin zu Aggressivität. Auch eine schnelle Atmung und hoher Blutdruck, vermehrtes Schwitzen, Wasserlassen oder gar Durchfall sprechen dafür, dass der Körper gerade unter Strom steht.

Es gibt aber auch Symptome, die sich erst später zeigen oder andere Ursachen haben können. Sie sind deshalb für Betroffene und Ärzte nicht leicht dem Stress zuzuordnen, was die Diagnose erheblich erschwert. Dazu gehören etwa Ein- und Durchschlafstörungen, Schwindelgefühle und ständige Ohrgeräusche (Tinnitus). Zudem sind es Appetitverlust sowie Verstopfungen und Verspannungen, die zu Magen-, Rücken- oder Kopfschmerzen führen können. Ebenso können häufige Erkältungen, allgemeine Erschöpfung und sogar Erektionsprobleme Symptome einer chronischen Stressbelastung sein. Unter dem Einfluss von Cortisol im Blut füllen sich zudem die Fettdepots schneller. Zusammen mit den ebenfalls typischen Essattacken sowie einem dadurch ständig hohen Blutzuckerspiegel, der wiederum das „Masthormon“ Insulin auf den Plan ruft, kann Stress also auf lange Sicht zu einer Gewichtszunahme führen.

Zu den langfristigen psychischen Stresssignalen zählen Mediziner auch ständige, grundlose Müdigkeit, Traurigkeit und Angst, Gefühlsschwankungen, sexuelle Unlust oder verstärkte Lustgefühle und empfundene Perspektivlosigkeit. Auch Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit können Anzeichen einer Stressbelastung sein. Zentraler Angelpunkt hier ist die nervliche Belastung, die mit Stress einhergeht. Denn die hohe Konzentration an Stresshormonen schlägt nachweislich auf das Nervenkostüm. So haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie jetzt herausgefunden, dass Stress die Kontakte zwischen den Nervenzellen – die Synapsen – schwächt, die wesentlich für die Funktion des Gehirns vor allem beim Lernen und Erinnern sind.

Die Symptome frühzeitig zu erkennen, sie ernst zu nehmen und dem Stress entgegenzuarbeiten, ist deshalb wichtig, um diese gravierenden Folgen zu verhindern.

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